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Tour 2: versteckte ArchitekturOrte und ihre Kunst

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Tour 2: versteckte ArchitekturOrte und ihre Kunst

Der geschützte KunstRaum, der gesucht und gefunden werden will, bietet die Möglichkeit der intensiven und kontemplativen Auseinandersetzung.

Der Kunstpavillon im „Alten Botanischen Garten" ist mehr als eine Ausstellungsfläche. 1936 anstelle des 1931 abgebrannten Glaspalastes erbaut, ist er heute das Entree des Münchner Kunstareals. Besonders ist hier nicht nur seine wechselvolle Geschichte als Werkstatt, Diskussionsforum, Kunsthalle oder Galerie, sondern dass er von Kunstschaffenden geleitet und bespielt wird.

In dem ehemaligen privaten Bildhauer-Atelier von Georg Albertshofer in Schwabing verbirgt sich die Alexander Tutsek Stiftung. Sie fördert Kunst und Wissenschaft, mit Fokus auf Präsentation, Sammlung, Förderung und Erforschung des künstlerischen Mediums Glas und der modernen Fotografie. Die denkmalgeschützte Jugendstilvilla, erbaut durch den Architekten German Bestelmeyer, verrät auf den ersten Blick nichts über ihren kunstvollen Inhalt und bietet Raum für außergewöhnliche Themen der angewandten Kunst.

Die Sammlung Goetz in Oberföhring liegt abseits der Münchner Museen- und Galerieszene. Die Architektur, die Kunst sowie der Garten mit seinen Skulpturen sind jedoch nicht nur in München, sondern weltweit bekannt und zählen zu den „Juwelen" der zeitgenössischen Architektur und Kunst. Ingvild Goetz entschied sich Ende der 1980er Jahre ihre private Sammlung museal zu präsentieren. Sie beauftragte das damals noch wenig bekannte Architektenduo Jacques Herzog und Pierre de Meuron, einen kontemplativen, schlichten Ort für ihre Kunst zu erbauen, der weder die Umgebung noch die Kunst dominiert.

Ende der Tour: 16:30 Uhr Sammlung Goetz, Oberföhringer Straße 103, 81925 München

Medienpartner: muenchenarchitektur.com 

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